Deutschlands Marktführer für IT Lösungen und Cloud Computing expandiert weiter. Zur langfristigen Sicherung des Standortes Jettingen-Scheppach investierte Cancom in den Neubau einer modernen Logistikhalle. Die neue Service-Factory dient der Abwicklung großvolumiger Konfigurationsaufträge, womit die Auslieferung vollinstallierter, individualisierter IT-Systeme zum Kunden ermöglicht wird. 

Unter dem ebenfalls von Ott Architekten konzipierten „Ufo von Jettingen“ entstanden somit 10.000 m² modernste Service-, und Logistikflächen. Neben der 2000 m² großen Logistikhalle umfasst die Erweiterung 9 neue LKW-Rampen, 150 Parkplätze sowie 3000 m² zusätzlicher Fläche für den Ladehof.  

Mit der Realisierung des Gewerbebaus verfolgte unser Architekturbüro das Ziel einer Symbiose von wirtschaftlicher Zweckmäßigkeit und ausdrucksstarker Repräsentation der Unternehmensphilosophie von Cancom. Der Neubau der Logistikhalle und Service-Factory überzeugt durch eine klare und geradlinige Architektursprache, in der sich der Ausdruck von Produktivität und Effizienz des Unternehmens zeigt. Hinter der expressiven Betonfassade lädt gleichzeitig ein auffälliger, roter Besuchersteg zu Führungen quer durch die komplette Anlage ein. 

Eine besondere architektonische Herausforderung fand sich dabei in den von einer bis in 4,50m Tiefe reichenden Torfschicht geprägten Bodenverhältnissen. Statt einen ursprünglich geplanten kostenintensiven Austausch des Bodens vorzunehmen, wurde das Fundament alternativ mit 1200 Betonstützen gesichert. Diese und andere nachhaltige Baumaßnahmen bezüglich der Strom- und Wärmeversorgung machen den Gewerbebau zu einem Vorbild in Sachen Energieeffizienz, Umweltschutz und der Verwendung regenerativer Energien.

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